IM AUGENBLICK – BeFALLEN (KLAGG artspace, Dresden)
Ortsbezogene Installation im KLAGG artspace Dresden: Anna Kubelíks Licht- und Farbkonzept Im Augenblick trifft auf Drucke aus der Serie Art from Infestation – ergänzt durch die über QR-Codes zugängliche Audioinstallation ME+BeFallen.
Installationsansicht
Eckdaten
- Künstlerische Position: Anna Kubelík mit Oliver Schmid und Tarik Goetzke
- Ort: KLAGG artspace, Dresden
- Laufzeit: 11.07. – 06.08.2025 (verlängert bis 18.09.2025)
- Vernissage: 10.07.2025, 18 Uhr
- Vernissage: 10.07.2025, 18 Uhr
Verantwortlich für den KLAGG artspace:
Professur für Gestaltungslehre der Technischen Universität Dresden
(Prof. Dr. Henning Haupt).
Kontext
Die Installation verbindet Anna Kubelíks raumbezogenes Konzept Im Augenblick (2024) mit Drucken aus der Serie Art from Infestation. Im Augenblick wurde erstmals im Apollo Kulturhaus (Kreuzlingen, CH) realisiert und setzte sich dort mit der Architektur und Geschichte des ehemaligen Lichtspielhauses auseinander.
Im KLAGG artspace wird das Konzept in einen neuen räumlichen und institutionellen Zusammenhang übertragen und um eine akustische Ebene ergänzt. Die Audioinstallation ME+BeFallen ist über QR-Codes zugänglich und erweitert die Arbeit um eine mehrstimmige, ortsbezogene Hörsituation.
KLAGG artspace
Der KLAGG artspace ist ein Kunstraum in Dresden, der von der Professur für Gestaltungslehre der Technischen Universität Dresden betrieben wird. Er befindet sich in einem ehemaligen Bahnwärterhäuschen im Großen Garten (Lennéstraße 5, 01069 Dresden).
Der Innenraum besteht aus einem einzigen, kleinen Raum mit großen Fenstern. Die Arbeiten sind im Inneren installiert; das Publikum betrachtet sie von außen. Der Eintritt ist in der Regel frei.
Weitere Informationen zur Ausstellung und zur Projektbeschreibung finden sich auf der Website des KLAGG artspace.
Installation & Setting
Für die Präsentation im KLAGG artspace inszenierte Anna Kubelík den Innenraum mit Drucken aus ihrer Serie Art from Infestation. Teile der Fensterflächen wurden mit farbigen Folien beklebt – in Referenz auf die frühere Installation im Apollo Kulturhaus.
Die Audioinstallation ME+BeFallen war über fünf QR-Codes zugänglich, die außen an den Fenstern angebracht waren. Sie führten zu den fünf deutschsprachigen Audiotracks.
Die QR-Codes waren schwarz auf holografischer Klebefolie gedruckt und verbanden die irisierende Materialästhetik der Fensterfolien mit der funktionalen Struktur des Audiozugangs.
Audio
Die über die QR-Codes abrufbaren Tracks entsprechen den fünf deutschsprachigen Teilen von ME+BeFallen, wie sie auch in Symbiotic Wood im Kunstgewerbemuseum Berlin zu hören waren. Im KLAGG artspace wurden sie als dezentrale Hörstation im Außenraum aktiviert: verteilt über die Fensterflächen, gekoppelt an die Schaufenster-Architektur des ehemaligen Bahnwärterhäuschens und an die Materialästhetik der Folien.
Mehr zur Präsentation in Symbiotic Wood im Kunstgewerbemuseum Berlin: Symbiotic Wood (KGM Berlin).
Barrierefreiheit
Auf den Landingpages standen die Texte zusätzlich als Lesefassung (DE/EN) sowie als Streaming-Option zur Verfügung.
Dokumentation
CREDITS
- Installation, Drucke & Raumkonzept: Anna Kubelík
- Text & Sounddesign (ME+BeFallen): Tarik Goetzke
- Komposition (Farb–Ton-Bezug): Oliver Schmid